Die rote Zora und ihre Bande

Inszenierung Robert Gerloff
Bühne & Kostüme Gabriela Neubauer Musik Imre Lichtenberger Bozoki Choreographie Mirjam Klebel Dramaturgie Veronika Maurer

Gábor Biedermann Begovic/Stjepan Hanna Binder Zora Steffi Krautz Karaman Tobias Resch Duro Claudia Sabitzer Curcin Lisa-Maria Sommerfeld Pavle Stefan Suske Gorian  Luka Vlatković Branko  Constanze Winkler Nicola 

Imre Bozoki Lichtenberger Vladimir Kostadinovic Susanna Gartmayer MusikerInnen

Die rote Zora und ihre Bande“ ist ein Kinder und Jugendroman des schweizerischen Schriftstellers Kurt Kläber, dieser wurde unter dem Pseudonym Kurt Held erstmalig 1941 unter dem Titel „Die rote Zora und ihre Bande, eine Erzählung aus Dalamatien für die Jugend“ bzw. „Die rote Zora und ihre Bande, eine Erzählung aus einem Fischerdorf in Dalmatien“ im Verlag Sauerländer veröffentlicht.

Held/Kläber erzählt in seinem Werk die Geschichte von fünf Waisenkindern aus der dalmatischen Küstenstadt Senj, die als kriminelle Bande zusammen hausen. Branko, Sohn eines Geigers und einer Tabakarbeiterin, wird verdächtigt einen Diebstahl begangen zu haben. Er landet im Gefängnis. Zora, ein 13jähriges rothaariges Mädchen und die Anführerin der Uskoken befreit Branko und nimmt diesen in ihre Bande auf.

Kurt Held bezieht sich in seinem Buch auf zahlreiche Schauplätze im ehemaligen Jugoslawien, darunter der Küstenort Senj, die älteste Stadt der oberen Adria, als auch auf die dort befindliche Festung Nehaj, auch bekannt als Kula Nehaj, aus dem 16ten Jahrhundert, die als Hauptsitz der Uskoken, einem militärisch organisierten Verband, der hauptsächlich aus Flüchtlingen aus osmanisch besetzten Gebieten bestand.