Eines langen Tages Reise in die Nacht

Inszenierung Andrea Breth
Bühne Martin Zehetgruber Kostüme Françoise Clavel Musik Bert Wrede Dramaturgie Klaus Missbach 

Corinna Kirchhoff Mary Cavern-Tyrone Andrea Wenzel Cathleen, Hausmädchen August Diehl Edmund Tyrone  Alexander Fehling James Tyrone jr. Sven-Eric Bechtolf James Tyrone

Eines langen Tages Reise in die Nacht (Originaltitel: Long Day´s Journey  Into Night) ist ein Bühnenstück des amerikanischen Dramatikers Eugene O´Neill, das Werk wurde 1957 mit dem Pulitzer-Preis für Theater als auch mit dem Tony Award ausgezeichnet. Eugene O`Neill sagte von seinem Stück, es sei geschrieben mit „Blut und Tränen, geboren aus frühem Schmerz“. In autobiographischen Zügen erzählt „Eines langen Tages Reise in die Nacht“ O`Neills Familiengeschichte.

Das Bühnenwerk beschreibt die Zeit zwischen Morgen und Mitternacht eines Tages im Jahre 1912, das Leben und das Leid der irisch stämmigen Immigrantenfamilie Tyrone, die an unerfüllten, verdrängten Träumen und selbstauferlegten Zwängen zu Grunde geht. Geizkragen Vater Tyrone, Morphinistin Mutter Mary, Jamie, der trunksüchtige Sohn und der sterbenskranke Edmund, einander in Hassliebe verbunden. O`Neill beschreibt seine egozentrischen Protagonisten als nicht fähig sich aus dem Geflecht gegenseitiger Abhängigkeit zu lösen, nur Edmund findet gegen Ende des Stücks den Weg aus dem Teufelskreis der Schuldzuweisungen.

1953 verstarb Eugene O`Neill in einem Bostoner Hotel an Tuberkulose. Seine letzten Worte sollen gewesen sein: „Born in a hotel-room and God-damned, died in a hotel-room“.

 

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